In der heutigen Sondersitzung des Innenausschusses haben Einsatzkräfte umfangreiche Einblicke in die Tatumstände der Leipziger Amokfahrt mit zwei Toten gegeben. Damit wurden aus Sicht der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag alle Aspekte umfassend adressiert.

„Soweit es den aktuellen Kenntnisstand der Ermittlungen betrifft, sind bei uns nach der Sondersitzung keine Fragen offengeblieben“, so Uta Knebel, Mitglied im Innenausschuss.

Die Sitzung hat aber deutlich gemacht, dass bei der Einsatzarbeit ehrenamtliche Helfer eine herausgehobene Rolle gespielt haben, insbesondere im Bereich der Krisenintervention. „Wir stellen uns dahingehend nach der Anhörung die Frage, ob diese ehrenamtlichen Helfer gut genug ausgestattet sind, um ihre Aufgabe bestmöglich zu erfüllen. Und dies nicht nur in städtischen Räumen wie Leipzig, sondern auch im ländlichen Raum und ob eine solche Krisenintervention daher derzeit flächendeckend überhaupt möglich ist“, so Knebel.

„Für uns hat der Leipziger Vorfall deutlich gemacht, wie viel unserer gesellschaftlichen Leistungen vom Ehrenamt abhängen und dass wir den dort Engagierten wirklich von ganzem Herzen danken möchten. Damit zeigt sich einmal mehr, dass ohne Ehrenamt auf der kommunalen Ebene vieles nicht funktioniert“, betont Knebel.

Die BSW-Fraktion geht davon aus, dass Innenminister Schuster in zukünftigen Sitzungen des Innenausschusses über den Fortgang der Ermittlung berichten wird.