Der Freistaat Sachsen hat die Fankultur des Sachsenrings zur Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes vorgeschlagen und handelt damit in Übereinstimmung mit dem BSW-Antrag „Rrrräng-gedäng-gedäng! Bewerbung Fankultur am Sachsenring als immaterielles Kulturerbe unterstützen“ (Drs. 8/4106), den das BSW bereits im September 2025 in den Sächsischen Landtag eingebracht hat, der im Plenum jedoch keine Mehrheit fand. Gleichzeitig wurde die Fankultur des Sachsenrings in die Sächsische Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Der Initiator des BSW-Antrages, Nico Rudolph, dazu: „Es ist gut und richtig, dass der Freistaat sich hier hinter den Sachsenring als einen Identitätsanker Südwestsachsens stellt. Dass unser Antrag im letzten Herbst von den Regierungsparteien mit fragwürdigen Argumenten abgelehnt wurde und nun doch befolgt wird, ist etwas ominös, aber wir sind dankbar dafür, dass unsere Initiative nun Früchte trägt. Hoffen wir, dass es mit der Anerkennung auf Bundesebene klappt!“
Der sportpolitische Sprecher der Fraktion, Ralf Böhme fügt hinzu: „Der Sachsenring und seine Fankultur ist ein herausragendes Beispiel für die Tradition des sächsischen Motorsports. Die Rennen von internationalem Ruf waren immer auch Aushängeschild des sächsischen Motorradbaus, der nach 1990 auch aufgrund der Geringschätzung seitens der sächsischen Politik verschwand.“

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