Erst macht sich Merz unbeliebt, jetzt tritt Kretschmer bei den Arbeitnehmerrechten nach
Sabine Zimmermann, Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zu den aktuellen Statements von Merz und Kretschmer zum Arbeitszeitgesetz:
„Nachdem bereits Friedrich Merz gezeigt hat, wie wenig er vom Arbeitszeitgesetz hält, springt Michael Kretschmer ihm jetzt zur Seite und meint, es brauche „mehr Flexibilität in der Arbeitswelt, um wettbewerbsfähig zu bleiben“. In der wirtschaftlichen Flaute Arbeitnehmerrechte zu kürzen, statt einmal im Bereich Energiepolitik oder in Sachen Überbürokratisierung entlastende Lösungen für Unternehmer zu suchen, reicht scheinbar als einfache und schnelle Lösung. Damit setzt man durch Stammtischreden aufs Spiel, was Gewerkschaften erkämpft haben. Das ist ein klarer Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer, den Kretschmer jetzt zur Profilierung gegenüber der SPD zu nutzen scheint. Er ist Ministerpräsident unter der SPD und versucht die CDU damit aus der Umklammerung von der SPD zu lösen.“


