Zur aktuellen Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst erklärt Ronny Kupke, Abgeordneter der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag: „Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst streiken nicht aus Übermut, sondern weil ihre Arbeitsbedingungen seit Jahren schlechter werden. Personalmangel, hohe Arbeitsdichte und zu geringe Löhne gefährden die Funktionsfähigkeit von Krankenhäusern, Kitas, Verwaltungen und dem Nahverkehr.“

Kupke macht deutlich, dass die Krise der Daseinsvorsorge politisch verursacht ist: „Wer sich heute hinter der Tarifautonomie versteckt, verschweigt, dass Parlamente über Haushalte und Rahmenbedingungen entscheiden. Dauerhafte Unterfinanzierung führt zwangsläufig zu Überlastung und Personalausfällen.“

Abschließend erklärt Kupke: „Gute Arbeit im öffentlichen Dienst ist keine Belastung, sondern Voraussetzung für soziale Stabilität und Vertrauen in den Staat. Daseinsvorsorge gehört ins Zentrum politischer Entscheidungen.“