Der gestrige Handy-Gipfel zeigt: BSW wirkt!

Studien zeigen, dass eine regelmäßige Smartphone-Nutzung zu deutlichen Lücken in der Bildung führen können. Allein die Anwesenheit eines Handys im Klassenraum kann die Konzentration beeinträchtigen. Daher haben wir als BSW-Fraktion bereits im Mai im Landtag ein einheitliches Handyverbot an Grundschulen gefordert (DS 8/2679). Gerade Kinder im Grundschulalter müssen vor einer übermäßigen Smartphone-Nutzung geschützt werden. Hier sehen wir Schulen als Schutzräume in der Pflicht. Ein Verbot allein reicht natürlich nicht aus. Es braucht zusätzlich ein pädagogisches- und bildungszentriertes Gesamtkonzept zur altersgerechten Nutzung digitaler Medien.

Denn: Erst wenn Kinder und Jugendliche Medienkompetenzen erworben haben, können sie Digitaltechnik sinnvoll nutzen und mit den Gefahren und Risiken umgehen. Es braucht zudem verpflichtende Fortbildungskonzepte für Lehrkräfte sowie digitale Unterrichtsgestaltung und Medienpädagogik als verbindlichen Teil des Lehramtsstudiums sowie des Vorbereitungsdienstes.

Sabine Zimmermann, BSW-Fraktionsvorsitzende dazu: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass bei der CDU und dem Minister Clemens nun ein Umdenken stattgefunden hat und ein landesweites Verbot für die Nutzung privater Handys an Grundschulen zum nächsten Schulhalbjahr kommen soll. Wir als BSW hatten dies bereits in den Sondierungsgesprächen und mittels Antrag thematisiert. Unser Einsatz für handy-freie Grundschulen hat nun also deutliche Wirkung gezeigt. Dem Handy-Gipfel müssen jetzt Taten folgen. Wir fordern den Minister auf, Schulen Rechtssicherheit zu geben, die weit über eine individuelle Schullösung oder Hausordnung hinausgeht.“

Antrag zur Drucksache (PDF Download)