Am Dienstag, 30. Juni 2026 sind Abgeordnete der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag zu einem Regionaltag in Oschatz (Nordsachsen) unterwegs. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit sozialen Einrichtungen, Vereinen, Beratungsangeboten und Akteuren der Kinder-, Jugend-, Gesundheits- und Sozialarbeit.

An dem Regionaltag nehmen die Abgeordneten Ronny Kupke, Sprecher für Pflege, Gesundheit und Soziales sowie Fraktionsvorsitzender, Janina Pfau, Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik, Familie, Senioren, Stellv. Fraktionsvorsitzende, Doreen Voigt, Sprecherin für frühkindliche Bildung, Inklusion, Integration, Gleichstellung, Suchtpolitik, Tierschutz sowie Lars Wurzler, Sprecher für Bildungspolitik teil.

Die Abgeordneten werden unter anderem mit Vertretern der Kinder- und Jugendarbeit, der Suchthilfe, der Selbsthilfe, sozialer Einrichtungen sowie mit ehrenamtlich Engagierten ins Gespräch kommen. Ziel ist es, einen unmittelbaren Eindruck von den aktuellen Herausforderungen vor Ort zu gewinnen und die Erfahrungen der Praktiker in die parlamentarische Arbeit einzubeziehen.

Dazu erklärt Ronny Kupke:

„Politik darf nicht am Schreibtisch entstehen. Wer gute Entscheidungen treffen will, muss wissen, wo der Schuh drückt. Deshalb suchen wir bewusst das Gespräch mit den Menschen und Einrichtungen vor Ort. Ihre Erfahrungen sind für unsere Arbeit im Landtag unverzichtbar.“

Janina Pfau ergänzt:

„Ob Kinder- und Jugendarbeit, Suchthilfe, soziale Teilhabe oder die Unterstützung von Familien und Senioren – viele Einrichtungen leisten Tag für Tag wichtige Arbeit und stehen gleichzeitig vor großen Herausforderungen. Uns ist wichtig, zuzuhören und die Anliegen aus der Praxis mit nach Dresden zu nehmen.“

Mit Blick auf die bevorstehenden Haushaltsberatungen im Sächsischen Landtag will die BSW-Fraktion insbesondere erfahren, welche Unterstützung vor Ort benötigt wird und wo Handlungsbedarf besteht.

„Wer über den Haushalt entscheidet, muss die Realität vor Ort kennen. Deshalb ist uns der regelmäßige Austausch mit den Menschen wichtig, die täglich Verantwortung übernehmen und mit ihrer Arbeit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Ihre Erfahrungen und Hinweise sind eine wichtige Grundlage für unsere Entscheidungen im Landtag“, so Kupke abschließend.