Pressestatement zur geplanten Wehrdienstmodell-Reform
Zur aktuellen Debatte um das geplante Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) und dessen Auswirkungen erklärt Sabine Zimmermann, Vorsitzende der BSW-Landtagsfraktion und BSW-Landesvorsitzende:
„Es ist unsäglich – mit dem neuen Wehrdienstgesetz will man durch Anreize und Steigerung der Attraktivität des Soldatenberufs sowie der Reservetätigkeit junge Menschen für den Dienst an der Waffe einfangen. Die Verpflichtung zu einem Einsatz in einem Krisen- oder Kriegsgebiet ist dabei inbegriffen. Während man mit faszinierender Technik, gesteigerten Verdienstmöglichkeiten und einer kostenlosen Fahrerlaubnis werben möchte, klärt man hinsichtlich der Gegenargumente rund um Dienstpflicht, möglicher Gefahren für Leib und Leben und der Entsendung in Kriegsgebiete nicht auf.
Auch wenn es vorerst noch keine vollumfängliche Rückkehr zur Wehrpflicht ist, werden damit doch die Weichen in Richtung Kriegstüchtigkeit gestellt.
Die jungen Menschen wollen nicht in den Krieg ziehen. Sie wollen Familien gründen und ein gutes Einkommen haben, anstatt im Schützengraben zu liegen und ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Nur weil unsere Regierung nicht in der Lage ist, die Kriege zu beenden, sollen die Mütter wieder Angst um ihre Kinder haben müssen.“

