Jeder Sportler weiß: Zahlen sind die harte Währung des Sports, nicht Sonntagsreden. Dass die Landesregierung im sächsischen Haushalt für 2025 die Ausgaben für den Sport um sage und schreibe bis zu 25 Prozent kürzen will, widerlegt alle Beteuerungen seitens der CDU/SPD-Minderheitsregierung zur Bedeutung des Sports für den Zusammenhalt der Gesellschaft und als Imagefaktor für Sachsen

Ralf Böhme, Sprecher für Sport der BSW-Landtagsfraktion, stellt fest: „Diese Pläne sind im wahrsten Sinne des Wortes unsportlich. Sie sind ein falsches Signal in unruhigen Zeiten, in denen Tausende Sportvereine Stabilität, Orientierung und gemeinsame Ziele bieten. Wenn die vielen Ehrenamtlichen vor den Kopf gestoßen werden, Trainer wegen der nicht konkurrenzfähigen Bezahlung abwandern, die Leistungssportstrukturen beschädigt werden, die Kinder- und Jugendarbeit leidet und der Investitionsstau bei den Sportstätten anhält, ist das ein Angriff der CDU/SPD-Regierung auf den Freistaat insgesamt.“

Böhme abschließend: „Zur angestrebten Einbindung von Sachsen in eine mögliche Olympiabewerbung passen derartige Kürzungen im Sportbereich natürlich auch nicht. Das BSW lehnt ein solch ein solch abstiegsreifes Vorhaben klar ab.“