VW-Belegschaft in Zwickau soll für Fehlentscheidungen von Bundespolitik, Vorstand und Aktionärsfamilien bluten
Weniger als zwei Jahre nach einem Tarifabschluss mit Standortgarantien wird der Mitarbeiterschaft in Zwickau die Schließung „ihres“ Werks angedroht. Die Sanierungsbedürftigkeit des VW-Konzerns geht auf die jahrelange von der Bundespolitik betriebene Schwächung der Autoindustrie in Deutschland zurück. In gleichem Maß wurde durch die Strategielosigkeit bei Vorstand und Aktionärsfamilien sowie das planlose Hineinstolpern in die E-Autoproduktion die Wettbewerbsfähigkeit von VW massiv geschwächt.
Ralf Böhme, wirtschaftspolitischer Sprecher der BSW-Fraktion: „Es ist nicht hinnehmbar, dass der Standort in Zwickau erst in die Falle der ausschließlichen E-Autoproduktion gelockt wird und dann trotz erwiesener hoher Profitabilität geopfert werden soll. Die Staatsregierung muss deutlich Druck auf den VW-Konzern ausüben, um ein solches Szenario zu verhindern.“


