Zwickau braucht verbindliche Perspektive über 2030 hinaus
Zu den Berichten über ein mögliches Ende der Fahrzeugproduktion in Zwickau 2031 äußert sich Bernd Rudolph, Vorsitzender der BSW-Stadtratsfraktion Zwickau und Landtagsabgeordneter der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag:
„Die Berichte sind höchst alarmierend. Noch ist es keine beschlossene Sache – aber genau deshalb kommt es jetzt darauf an, noch entschiedener für den Standort zu kämpfen.
Zwickau hat seine Hausaufgaben gemacht: Das Werk hat Kosten gesenkt, Beschäftigung abgebaut und Effizienz gesteigert. Selbst Ministerpräsident Kretschmer bezeichnet es inzwischen als das effizienteste VW-Werk. Wenn trotzdem die Anschlussproduktion infrage steht, muss Volkswagen erklären, nach welchen Kriterien künftig überhaupt noch über die Zukunft seiner Standorte entschieden wird.
Die Beschäftigten können nicht immer neue Vorleistungen erbringen, während ihnen gleichzeitig Fertigung entzogen wird. Zwickau braucht keine weiteren unverbindlichen Bekenntnisse, sondern eine konkrete Perspektive für Fahrzeugproduktion und Beschäftigung über 2030 hinaus.“

